Kunst & Kultur im Park Wo Mensch und Natur den Pinsel schwingen

Seit seiner Entstehung ist Hellbrunn ein Ort, an dem Natur und Kultur im Zusammenspiel die Sinne verzaubern. Das gilt nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die Gegenwart. Machen Sie sich auf eine Entdeckungsreise durch den Schlosspark, bewundern Sie zeitgenössische Kunstwerke und lassen Sie sich von neuen Perspektiven überraschen.

Das Blumenlabyrinth Der blühende Weg zur Mitte

Das 7-Wege Labyrinth ist ein uraltes Symbol und repräsentiert den menschlichen Lebensweg. Frühe Darstellungen reichen bis 2500 vor Christus zurück. Nun können sich auch Besucher des Schlossparks auf den verschlungenen Weg durch ein blühendes Labyrinth aus Tulpen machen. Aber keine Sorge: Anders als in einem Irrgarten kann man sich dabei nicht verlaufen. Denn es gilt: Der Weg ist das Ziel.

Einige Fakten über das Labyrinth in Hellbrunn:

  • Das Labyrinth hat einen Durchmesser von 18,40 Metern.
  • Die Weglänge von außen nach innen ins Zentrum beträgt 233 Meter.
  • Die mit Blumen bepflanzten Linien haben eine Länge von 267 Metern.
  • Von Mai bis Anfang Juni bestand das Labyrinth aus 10.000 Tulpen in den Farben von rot, orange, gelb bis lila. Jetzt markieren 1.200 bunte Lieschen den Weg ins Zentrum des Labyrinths. 
  • Gestaltet wurde das Blumenlabyrinth von Marianne Ewaldt und Norbert Kopf.
Sonnenblumen

Der Magische Garten Fotografien von Norbert Kopf

Der Salzburger Fotograf Norbert Kopf erschafft eine Wunderwelt der Blumen und Pflanzen. Seine Fotografien leben von der Struktur,  der Farbe, der Lebendigkeit seiner Blüten, die sich zu einem "Magischen Garten" zusammenschließen. Die Wunder der Natur, der Wechsel der Jahreszeiten, die Pracht von Dahlien, Tulpen, Kamelien, Calla lassen sich in seinen Fotos ablesen. Jede Blüte ist für ihn wie ein Porträt, lebt durch ihre eigene Charakteristik.

 

Ausstellung vom 15. April bis 15. Oktober 2021

Fasaneriehof am Eingang zu den Wasserspielen

SkulpturenPark Hellbrunn Temporäre Kunstinstallationen im Schlosspark

Wenn Kunst und Natur in Verbindung treten, entstehen immer wieder besondere Begegnungszonen. Der Schlosspark als Ort, an dem die Kunst, die Lebensfreude und die Offenheit für das Gegensätzliche seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle gespielt hat, erfährt durch das Kunstprojekt SkulpturenPark eine weitere künstlerische Dimension. Die Summe der temporären Beiträge nationaler und internationaler KünstlerInnen an unterschiedlichen Orten im Schlosspark Hellbrunn formieren den SkulpturenPark Hellbrunn. Der SkulpturenPark erfindet sich Jahr für Jahr neu.

15.6.2021-15.6.2022 Hans Kupelwieser

Metallskulpturen

Für das Jahr 2021 wurde der Künstler Hans Kupelwieser eingeladen, auf der Grünfläche vor der Orangerie eine Auswahl an Metallskulpturen zu installieren. Hans Kupelwieser ist einer der wichtigsten Vertreter der postmedialen Skulptur in Österreich. Mit seinen bildhauerischen Arbeiten sprengt er die traditionellen Material- und Gattungsgrenzen. Die Wahl des Materials nimmt oftmals Bezug auf den Raum bzw. bezieht diesen mit ein. Besonders interessant im Kontext des SkulpturenParks Hellbrunn ist das Spannungsfeld, welches zwischen der barocken Architektur des Schlossareals, der umgebenden Natur und der Material- und Formensprache von Kupelwiesers Skulpturen entsteht.

15.7.2019-31.3.2021 Christian Boltanski

Animitas

Die Klanginstallation „Animitas“ des international renommierten französischen Künstlers Christian Boltanski besteht aus 120 japanischen Eisenglöckchen, die an filigranen Metallstangen befestigt und in den Erdboden gesteckt werden. Bereits eine sanfte Windbrise lässt eine zarte Klangsymbiose entstehen, die Boltanski als „Musik der Seelen“ bezeichnet. Dieses weltbekannte Glockenprojekt wurde erstmals 2014 in der chilenischen Wüste sowie anschließend in unterschiedlichen Dimensionen in Japan, Schottland, Kanada und Israel gezeigt.

28.06.2018 – 15.10.2018 Enrique Asensi

Ein Dialog zwischen Natur und Skulptur

Die 13 Skulpturen des spanischen Bildhauers Enrique Asensi verbinden die beiden klassischen Materialien Stahl und Stein. Der Künstler baute im Schlosspark Hellbrunn ein Kräftefeld auf, bei dem der Gedanke der Ergänzung im Vordergrund stand: Der Stahl und die Form als Ergänzung des Steines. Der Stein blieb dabei unberührt und wurde durch die Zusammenführung mit dem Stahl quasi erhöht und als archaisches Naturobjekt subtil verherrlicht.

Endlich unendlich Installation von Wolfgang Richter

Für seine Installation hat Künstler Wolfgan Richter 1400 kleine Spiegel in den Baumkronen des Schlossparkes angebracht. Sie befinden sich dort, wo beim Baumschnitt Zweige und Äste entfernt wurden und eröffnen neue Blicke auf das Gesamtkunstwerk Hellbrunn.

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Klang- und SchauRäume Hellbrunn erspüren

In den ehemaligen Kutschenräumen von Hellbrunn steht das sinnliche Erleben im Mittelpunkt. Der Klang- und Schauraum soll die Entdeckungslust wecken und unsere Gäste auf die vielfältige Welt Hellbrunns einstimmen. Lassen Sie sich inspirieren!

Hellbrunn von A bis Z

Wer ist Aktaion und warum quakt es in Hellbrunn? Entlang der Hellbrunner Mauer Richtung Zoo erklären 26 Tafeln und Vitrinen Hellbrunn von A bis Z. Jedem Buchstaben des Alphabets ist ein Begriff zugeordnet. Für Spaziergänger*innen und Besucher*innen eine ideale Gelegenheit, Neues über Schloss und Park zu erfahren.