Die Wasserspiele

Lust am Spiel

Erwarten Sie das Unerwartete! 

Bei den Wasserspielen wissen Sie nie, was als Nächstes auf Sie zukommt. Nur so viel ist sicher: Es macht nass. Wasserautomaten, Grotten, Brunnen – Markus Sittikus ließ eine Anlage erbauen, mit der er seine Gäste erstaunte, unterhielt und an der Nase herumführte. Ein manieristisches Spielzeug für große Kinder. Die Wasserspiele bieten Ihnen allerdings mehr als ein feucht-fröhliches Vergnügen: Sie erleben ein einzigartiges Kulturjuwel, das es in dieser Form nirgendwo anders gibt. Von Wasserkraft bewegte Figuren erwarten Sie genauso wie wasserspeiende Hirsche. Machen Sie sich auf Überraschungen gefasst!
Was die Kunsthistorikerin May Woods über die Wasserspiele schrieb:  [PDF]

Wasserautomaten

Die einzigen ihrer Art Die Wasserautomaten befinden sich in fünf kleinen Grotten und zeigen von Wasser angetriebene Figuren – ein weltweit einzigartiges Ensemble. Zum einen die Handwerker: der Müller, der Töpfer und der Schleifer. Zum anderen die Götter: Perseus, wie er Andromeda befreit und Apollo, wie er den Marsyas schindet. Was spielerisch wirkt, darf auch als Machtdemonstration verstanden werden. Markus Sittikus zeigt, wozu seine Ingenieure fähig sind – und wie er das Element Wasser beherrscht. Das Germaul Wasserautomat und heimliches Wahrzeichen von Hellbrunn. Mehr über die Wasserautomaten in Hellbrunn:  [PDF]

Grotten

Wände aus Muscheln Neptun, Orpheus und Venus: Diese Grotten stehen im Zeichen der griechischen Mythologie. Die größte ist Neptun gewidmet – Meer-Rösser bewachen den Eingang. Zu Füßen des Dreizacks findet sich das wasserspeiende Germaul, das heimliche Wahrzeichen von Hellbrunn. Die Vogelsang-Grotte überrascht mit dem Zwitschern ihrer Bewohner. In der Ruinen- und Spiegelgrotte werden die Sinne getäuscht. Mehr über die Grotten in den Wasserspielen:  [PDF]

Mechanisches Theater

Immer fleißig am Werk Die jüngste Attraktion der Wasserspiele wurde 1750 von Lorenz Rosenegger errichtet: Das Mechanische Theater ersetzte die baufällige Schmied-Grotte. An die 200 wasserbetriebene Figuren stellen das Leben in einer barocken Kleinstadt dar, unermüdlich wird gehämmert, gesägt und gewerkt. Damit die Arbeit leichter von der Hand geht, gibt eine Orgel den Takt an. Wasserbetrieben, versteht sich. Mehr über das Mechanische Theater in Hellbrunn: [PDF]

Brunnen

Alles fließt

Auch bei den Brunnen spielt die griechische Mythologie wieder die Hauptrolle: Wir treffen auf Eurydike, Neptun, den Jäger Aktäon und die Jagdgöttin Diana – ganz wie es dem manieristischen Zeitgeist entspricht. Der größte Brunnen steht direkt vor der Rückseite des Schlosses, eine natürliche Quelle speist ihn: der Brunnen Altemps mit dem Sternweiher und seinen prachtvollen Mosaiken.

Reiseberichte

Hier lesen Sie, wie Besucher aus anderen Epochen ihren Aufenthalt in Hellbrunn erlebt haben.

JOHANN BAPTIST WEIS

um 1840 “Hellbrunn ist ein kaiserliches Lustschloß mit einem großen Garten, im älteren Styl…“ [PDF]

HESTHER LYNCH PIOZZI

um 1785 “Ein Fieber hielt uns ab, die Salzwerke zu besehen, wovon die Stadt ihren Namen erhalten hat…“ [PDF]

DOMINICO GISBERTI

um 1670 “Oh welch schönen Rückzugsort, welche Anmut, welch Entzücken, welch kleines irdisches Paradies habe ich heute, kaum eine Stunde vor Salzburg, zu betrachten das Glück gehabt…“ [PDF]